Shooting mit Rebekka

Rebekka

Ich habe mir für dieses Jahr vorgenommen, mehr Menschen zu fotografieren. Bis jetzt klappt das ganz gut mit meinem Vorsatz. Wie bereits berichtet war ich mit Jessi unterwegs. Letztens hatte ich wieder ein TfP-Shooting, diesmal mit Rebekka. Auch sie habe ich über die Model-Kartei gefunden. Meine Frau beschwert sich schon, dass ich meine Freizeit so oft mit hübschen Frauen verbringe. Aber es ist ja alles für eine gute Sache: schöne Fotos.

Unterwegs waren wir diesmal im Brühlschen Garten, auf der Brühlschen Terrasse und am Neumarkt in Dresden. Auch das Wetter war auf unserer Seite, es war fast etwas zu sonnig für meinen Geschmack. Ich mag ja hartes Licht eigentlich nicht so sehr, aber irgendwie passte es an dem Tag ganz gut zum Shooting. So wandelbar wie Rebekka war, so verschieden habe ich auch versucht das vorhandene Licht zu nutzen.

Manches Lichtproblem habe ich direkt vor Ort mit der Positionierung von Rebekka bzw. mir selbst gelöst, manches nachträglich in Lightroom und Photoshop. Klar, es ist immer besser gleich richtig zu fotografieren. Nur ist das nicht immer möglich, vor allem nicht, wenn man keinen Assistenten dabei hat. Habe ich letzter Zeit nämlich häufiger nicht, meine Frau kann ich dafür auch nicht immer missbrauchen. Dieses Arbeiten nur zu zweit hat auch seinen Charme.

Man schießt sich schneller aufeinander ein und nach kurzer Zeit bedarf es kaum noch Worte und es passt einfach. Die Kommunikation geht natürlich weiter, denn Fotografieren ist auch immer eine soziale Interaktion. Nur geht es dann weniger um Fotografie, sondern um ganz andere Themen. So versuche ich die gefühlte Barriere Fotograf-Model zu durchbrechen und zu einer Mensch-Mensch-Beziehung zu machen. Das hilft mir enorm, bessere Fotos zu machen und eine lockere Atmosphäre zu schaffen. Und so habe ich auch mit Rebekka über Gott und die Welt gequatscht.

Mir ist es wichtig, den Menschen vor der Kamera kennen zu lernen. Schließlich sollen die Fotos ja genau diese Person widerspiegeln. Vertrautheit hilft da in meinen Augen gut. Ein weiterer Punkt ist, dass die Models auch mich kennen lernen und mir vertrauen. Nur so verschwindet die letzte Steifheit und sie sind sie selbst. Bisher hat das ganz gut funktioniert, egal ob jetzt bei fotoscheuen Brautpaaren oder bei (semi-)professionellen Models.

Auf der Brühlschen Terrasse habe ich dann zum ersten Mal dumme Kommentare von der Seite vernommen, weil wir da ein Shooting gemacht haben. Bei Langzeitbelichtungen habe ich das schon mal erlebt, bei einem Portrait- bzw. Fashion-Shooting noch nie. Darüber kann ich zum Glück hinweghören, auch wenn ich das Gehabe der drei Kollegen der Jogginghosen-Fraktion für arg lächerlich halte.

Wie schon beim Shooting mit Vanessa, habe ich auch bei diesem Shooting nur das 85mm Milvus benutzt. Naja, fast. Bei der Erfüllung eines Fotowunsches von Rebekka kam dann noch das 50mm Sigma zum Einsatz (zeige ich vielleicht an anderer Stelle). Eigentlich wollte ich ja auch das 135mm Milvus einsetzen, aber irgendwie hat sich das nicht ergeben. Macht nichts, das wird nicht mein letztes Shooting gewesen sein. Weder allgemein, denn da steht die nächsten Wochen noch so einiges an, noch mit Rebekka. Es macht einfach Spaß mit ihr zu arbeiten. Ich freue mich schon auf das nächste gemeinsame Shooting.

2 Comment

  1. Schöne Bilder, das letzte gefällt mir besonders gut!

  2. […] Für unser erstes Shooting trafen wir uns auf der Brühlschen Terrasse, dort war ich auch schon mit Rebekka. Vor allem im Bereich der Kunstakademie ist meist nicht so viel los und man kann relativ ungestört […]

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