Kromlauer Park – weltberühmt und doch unbekannt

Rakotzbrücke I

Der Kromlauer Park ist an sich eher unbekannt, steht er doch im Schatten des nahe gelegenen Fürst-Pückler-Park Bad Muskau. Und doch ist er weltberühmt, zumindest ein Teil davon.

Auf den Foto-Sharing-Seiten dieser Welt findet man reichlich Fotos dieser Brücke. Es handelt sich um die Rakotzbrücke, auch Teufelsbrücke genannt. Ich selbst dachte erst, dass sie irgendwo auf dem Balkan zu finden sein müsste. Doch weit gefehlt, sie liegt in der nordöstlichen Ecke Sachsens, nahe der Grenzen zu Polen und Brandenburg.

Wir waren letztes Jahr schonmal dort, auch im Herbst. Und doch entdeckt man immer wieder Neues. Es ist einfach schön dort, vor allem im Herbst. Und das dachten sich auch viele andere. Und so stand ich zusammen mit einem freundlichen, polnischen Fotografen am Ufer und gemeinsam verfluchten wir die umherschwirrende Drohne. Die Dinger sind wirklich eine Seuche!

Die Rakotzbrücke ist übrigens nicht begehbar (zum Glück!) und nicht das einzig sehenswerte am Rhododendronpark Kromlau. Der Park an sich hat auch einiges zu bieten, was die meisten Gäste jedoch ignorieren. Durch die wenigen Besucher ist es dort sehr ruhig und läd zum entspannten Spazieren ein.

Vereinzelt standen im Herbstlaub Pilze. Während sich an der Brücke die Leute stapelten, konnte ich mich in aller Ruhe ins Laub legen um das Foto oben zu schießen. Denn auch die kleinen Dinge gehören zum Kromlauer Park. Und so ist der Park zwar vielen unbekannt, doch ein Foto von ihm haben die meisten schonmal gesehen.

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