Bunter Tulpenstrauß – mal wieder mit kleiner Entstehungsgeschichte

Ich habe mir mal wieder etwas Zeit genommen und aus unserem Essbereich im Wohnzimmer ein Heimstudio gemacht. Ein bunter Tulpenstrauß hatte es mir angetan. Wir hatten schon vor einer Weile so einen Strauß, aber ich bin nicht dazu gekommen ihn in Szene zu setzen als er noch frisch war.

Nun war es aber soweit und ich hatte auch schon eine recht genaue Vorstellung vom späteren Bild. Als erstes habe ich das Licht eingerichtet. Über ein Galgenstativ ließ ich den Jinbei FL500II* mit Normalreflektor fast senkrecht von oben auf den Strauß zielen. Schon das erste Testfoto sah gut aus:

DSC_4581.jpg
Erstes Testfoto, unbearbeitet aus der Kamera.

Nach dem Einsatz des Kodak Ektar 100+++ VSCO-Presets war ich schon fast zufrieden. Es sah deutlich peppiger aus und mehr nach dem, was ich wollte:

DSC_4581-3.jpg
Mit Kodak Ektar 100+++ Preset von VSCO.

Eigentlich war ich ja schon sehr zufrieden, aber ein kleines Ass hatte ich noch im Ärmel um dem ganzen noch die Krone aufzusetzen. Die Squeezerlens ersetzte das Sigma 50mm Art*. Nun hatte ich jedoch ein Problem, denn mit dem Sigma musste ich bis Blende 11 abblenden, damit das Licht passt. Den FL500 hatte ich ja schon auf die niedrigste Stufe gestellt. Die Squeezerlens kann aber nur bei Blende 2.5 betrieben werden. Also musste Trick 17 zum Einsatz kommen. Ich ließ den Blitz einfach nicht blitzen und nutzte nur sein Einstelllicht (ich habe mich da mal wieder vom Stilpiraten inspirieren lassen ^^). Und so sieht das finale Ergebnis dann aus:

tulips
(D750, 85mm, f/2.5, 1/250s, ISO1600)

Dieses kleine Experiment zeigt, dass die Squeezerlens nicht nur unterwegs eine gute Figur macht, sondern auch im Studio gut eingesetzt werden kann. Klar, die Ergebnisse sind kaum reproduzierbar. Aber vielleicht ist das auch der Reiz, den das Arbeiten mit ihr ausmacht.


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