Winterlandschaft – Baum und Graben

trench and tree

Normalerweise gehen wir immer um den Grünewalder Lauch spazieren, wenn wir bei meinen Schwiegereltern sind. Da das Gebiet um Gorden jedoch noch mehr zu bieten hat, sind wir auch mal durch den Wald nördlich davon (Suden bei Gorden) gegangen. Dort war es so schön ruhig, man hörte nur seine eigenen Schritte im Schnee. Dort ist übrigens auchdas Foto „Außenseiter“ entstanden, das ich bereits auf Facebook, Flickr und 500px gezeigt habe.
Zwischen Wald und Dorf liegt ein Graben (Flösse) und genau der ist auf dem oberen Foto zu sehen. Gemacht habe ich es mit der Mamiya RB67 und Ilford FP4+, wobei ich es bewusst ca. 2/3 Blenden überbelichtet habe. Ich hatte in mehreren Quellen gelesen, dass der FP4+ zwar eigentlich ein ISO125-Film sei, aber der EI (exposure index) eher bei 80-100 liegt. Und wie es scheint passt das für den Entwicklungsprozess den Foto Görner nutzt sehr gut.

Was mich natürlich beim Betrachten und Scannen der ersten Filmrolle aus der RB67 besonders gefreut hat, sie hat keine Lichtlecks. Ich werde die Dichtungen trotzdem erneuern, sicher ist sicher. Außerdem habe ich den Reparatursatz sowieso schon in Japan bestellt.
Apropos Scannen. Ich scanne immer als TIFF (6400dpi, 16bit), damit ich da noch ein paar Korrektur-Reserven habe. Wobei ich sagen muss, dass ich mit Belichtungsmesser und der RB67 ohnehin schon korrekter belichtete Fotos erhalte, als mit der internen Belichtungsmessung der Pentax 645. Dabei ist es egal, ob ich die D750 als Belichtungsmesser (deren Spotmessung ist wirklich sehr sehr präzise) missbrauche oder mit meinem Gossen Variosix F (auch ein super Gerät) arbeite. Liegt wahrscheinlich daran, dass ich mich sowieso mehr mit dem Motiv, seinen Eigenheiten und der gesamten Lichtsituation beschäftige.

Weil ja Phase One derzeit mit seinem 100 Megapixel Mittelformatsensor Schlagzeilen macht. Die Scans der Nagtive aus der RB67 haben bei mir um die 200-250 Megapixel 😉

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